Schnitzbeil

Schnitzbeile erlauben einen hohen Griff hinter der Schneide um möglichst kontrolliert zu hacken. Zudem ist der Anschliff flach gehalten um eine hohe Schärfe zu erreichen. Diese Beile eignen sich nicht um große Stämme zu spalten, da der Kopf durch den Ausschliff und die flache Schneide geschwächt ist.

Dieses Schnitzbeil habe ich aus einem alten Beilkopf hergestellt. Die Herausforderung hierbei war, den Ausschliff für die Hand hinter der Schneide herzustellen. Hierzu habe ich mehrere Schnitte mit dem Trennschleifer angesetzt und diese dann mit einer Zange weggebrochen. Mit der Fächerscheibe lassen sich die Rundungen gut ausarbeiten.

Der Griff des Beils besteht aus zwei Tischbeinen, die verklebt und mit Buchenstäben verzapft wurden. Nach dem Grobschliff mit dem Tellerschleifer habe ich das Auge des Beils geschliffen und angepasst. Der Feinschliff erfolgte mit Schleifmops von 60er bis 240er Körnung.

Das Schnitzbeil verwende ich für Vorarbeiten an Holzlöffeln, die ich bisher mit dem Messer verrichtet habe. Mit dem Beil lassen sich grobe Veränderungen am Werkstück schneller ausarbeiten.

Das Video zur Herstellung des Schnitzbeils gibt es hier.

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Spielebene

Für das Kinderzimmer sollte eine erhöhte Spielebene gebaut werden, die in der Mitte eine Kiste mit Deckel besitzt in der Spielzeug schnell und einfach verstaut werden kann. An der Vorderseite können große Einschübe für weiteres Spielzeug darunter geschoben werden.

Die Unterkonstruktion besteht aus 6 x 6 cm Balken, die ausgespart sind und ineinander liegen und teilweise verschraubt sind. Die Beplankung ist mit einfachem Fichte-Kiefer Rauhspund ausgeführt. Durch die Verschraubung an zwei Wänden steht die Spielebene sehr stabil. Der Deckel auf der Spielebene fügt sich nahtlos ein und kann mit zwei Händen herausgehoben werden.