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Steckenpferde

Der Traum vom eigenen Pferd.

Bereits im Herbst 2017 habe ich das erste Steckenpferd für meine Tochter gebaut. Aus einem Reisstrohbesen und Buchensperrholz. Seitdem ist es das Lieblingsspielzeug wenn wir unterwegs sind.

Seither habe ich über 40 Steckenpferde zum Bemalen an junge Menschen abgegeben. Der größte Workshop entstand beim Schulfrei-Festival 2018, wo wir über drei Tage Pferde bemalt haben.

Ich nutze für die Herstellung der Köpfe wahlweise Buche oder Birke. Buche häufig bei größeren Kindern, da diese robuster ist und Birke bei kleineren Kindern, da diese leichter ist.
In beiden Fällen handelt es sich um Sperrholz mit 9mm Dicke, welches ich mit der Stichsäge in zwei Größen zuschneide.
Die Reisstrohbesen bekommt man im Baumarkt. Die Nut, welche die Köpfe später aufnimmt, fräse ich mit der Oberfräse ein.

Für das Bemalen sind der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Lässt man die Pferdebesitzer drauflos malen, dann ist deren Idee vom Traumpferd meist schon lange im Kopf.
Acryl dient als Farbe, da diese dauerhaft wasserfest ist. Natürlich kann auch nur geölt oder lackiert werden.

Für die Pferdemähne verwende ich Wolle, die bunt gemischt und dick verknotet eine wallende Mähne ergibt.
Die Wolle wird mit Häkelnadeln durch die vorgebohrten Löcher des Pferdekopfes gezogen und anschließend verknotet.

Ein vorgefertigtes Steckenpferd (Besen mit Kopf verklebt, gebohrt und verschliffen) kostet 17 Euro in der großen Version und 15 Euro in der kleinen Version. Beides beinhaltet Acrylfarben zum Bemalen und Wolle für die Strähnen.
Falls aus dem Pferd ein Einhorn werden soll, kommen noch 10 Euro für das handgefertigte Horn dazu.
Fertig bemalte Steckenpferde verkaufe ich ab 40 Euro.

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